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Biblische Kulturreise Malta

Malta - eine religiöse Insel

Religion ist in Malta tief in Geschichte und Traditionen verwurzelt. Sie reicht bis zu den Neolithischen Zeiten ca. 3000 Jahre v. Chr. zurück. Eine verschwenderische Anzahl von Tempeln aus dem Bronzezeitalter, unterirdischen Grabkammern, punischen Felsengräbern, eindrucksvollen Katakomben sowie weit über 300 Kirchen und Kapellen bestätigen das religiöse Erbe
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St.John Co_Cathedral

 

VALLETTA

 

Die St. Johns Co-Cathedral & Museum dient dem maltesischen Erzbischof neben der Hauptkirche in Mdina, als Zweitsitz. Sie ist prachtvoll gestaltet und enthält Kunstwerke des kalabrischen Künstlers Mattia Preti, der alle Mal- und Schnitzarbeiten direkt vor Ort ausführte. Beide Seitenschiffe der Kathedrale beherbergen acht Kapellen, die reich verziert den jeweiligen Ritterorden geweiht sind. Der Großmeisterpalast diente seit seinen Anfängen den Staatsgeschäften und Feierlichkeiten der Regierenden. Seine Architektur besteht aus verschiedenen Festsälen, Versammlungsräumen der ehemaligen Ritterschaft, Waffenkammer und zwei Innenhöfen mit besonderem Baumbestand. Eine Sammlung handgewebter Wandteppiche und Gemälde, die die Kämpfe der Ritter um die Erhaltung des Christlichen Glaubens in Europa bezeugen, ist besonders sehenswert. Das Manoel Theater gehört zu den ältesten Theatern Europas und ist seit seiner Gründung im Jahr 1732 in Betrieb. Zur beeindruckenden Innenausstattung gehören die Logen aus handbemaltem Holz sowie die vergoldete Decke

Barracca gardens

 

BARRACCA GARDENS

 

Der Garten Upper Barracca liegt direkt auf der St. Peter & St. Paul Bastion und erfreut den Besucher nicht nur mit einem fantastischen Blick auf den Grand Harbour und die Cottonera. Im Park befinden sich auch verschiedene Denkmäler, die prominenten Besuchern wie Winston Churchill, Michail Gorbatchov und Albert Einstein gewidmet sind. Zu Ehren des Apostels Paulus wurde die St. Pauls Shipwreck Church erbaut und mit verschiedenen Kunstwerken ausgestattet.

Ghar Dahlam Cave

 

PRÄHISTORISCHES MALTA

 

Aus einer Zeit weit vor unserer christlichen Rechnung auf dem Höhepunkt der Megalithbauweise ca.3000 v. Chr. entstand Malta’s größte und best erhaltenste Tempelanlage bei Tarxien. Der Tempelkomplex mit seinen Steinplatten und Altären besteht aus drei miteinander verbundenen, gut erhaltenen Tempeln und drei noch älteren Heiligtümern, von denen allerdings nur Reste erhalten sind. Die Höhle der Finsternis - Ghar Dalam - stellt Fossilien längst ausgestorbener Tierarten (z.B. Zwergelefanten) und Reste der frühesten Besiedlung Maltas aus. Die Megalithische Tempelanlage Hagar-Qim wurde durch die dort gefundene Statue der Magna Mater (heute im Nationalmuseum ausgestellt) bekannt. Sie gehört mit anderen maltesischen Tempelanlagen aus der Bronzezeit zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im malerischen Dorf Marsaxlokk dümpeln die typischen bunten Fischerboote vor Anker. Obwohl die Boote oft Namen von Heiligen tragen, sind sie alle mit dem „Auge der Horus“ versehen, einer Tradition aus der Zeit des Seefahrervolkes der Phoenizier. Beim Besuch des kleinsten Fischerdorfes Wied iz-Zurrieq besteht bei geeigneter Witterung die Möglichkeit zu einem Bootsausflug in die Blaue Grotte (Bootsfahrt ist nicht im Preis inbegriffen). Im Nordwesten Maltas fallen die majestätischen Dingli Klippen ca. 250m hinab ins Meer und eröffnen dem Besucher einen herrlichen Blick aufs Mittelmeer. Unterhalb der Klippen liegen Äcker und Felder. Ein Duft von Thymian erfüllt die Luft. Ein kurzer Spaziergang durch das Tal von Girgenti, dem ehemaligen Jagdrevier der Johanniter, führt durch duftende Zitrushaine. Dort eingebettet liegt die Freiluftkapelle der Madonna von Girgenti, ein beliebter Wallfahrtsort der Malteser. Sie wurde zu Ehren der Marienerscheinung für eine einfache Bäuerin dort im Tal errichtet.

St Pauls Grotto

 

AUF DEN SPUREN DES APOSTELS PAULUS

 

Der Aufenthalt des Hl. Paulus in Malta entstammt einer Legende, wonach er die Inselbewohner zum christlichenGlauben bekehrt haben soll. Das Christentum hat Malta in eine Bastion verwandelt, die während der Zeit der Johanniter Ritter die südliche Flanke Europas gegen den Islam verteidigt hat. Auch heute noch spielen die religiösen Traditionen der Malteser eine integrale Rolle im täglichen Leben, bei Dorffesten & Prozessionen, die mit imposantem Feuerwerk und Blasmusik gefeiert werden. Ein Event, dem alljährlich vor allem in den Sommermonaten entgegengefiebert wird. Die beiden vorgelagerten Inseln St. Pauls Islands nehmen für sich in Anspruch, dass an dieser Stelle der Apostel Paulus schiffbrüchig geworden sein soll. An Land führen seine Spuren dann nach Rabat. Dort hat er in den frühchristlichen Katakomben und der Paulusgrotte gebetet und gepredigt. Danach ist folgender Besuch möglich entweder: Palazzo Falson (Normannenhaus): Der mittelalterliche Palast ist durch seinen letzten Bewohner Captain Olof Frederick Gollcher (1889-1962), Sohn eines schwedischen Schiffskaufmanns, geprägt. Als Künstler, Gelehrter und Philantrop hat er der Nachwelt zahlreiche Kunstobjekte hinterlassen. Eine beachtliche Bibliothek und viele persönliche Gegenstände aus dem Leben der Adligen Gesellschaft sind hier zu sehen. Oder: Die Casa Bernard in Rabat vermittelt einen direkten Einblick in das Leben der Gesellschaft Maltas. Der Palast stammt aus dem 16. Jh. und hat durch seine Besitzer neuen Glanz erlangt. Vom Gewölbekeller über maltesische Baustrukturen bis zum typischen Balkon kann man durch den gesamten Palast schlendern und sich in das Leben der feinen Gesellschaft versetzen. Den Abschluss des heutigen Ausfluges bildet der Besuch des Dom von Mosta, dessen Rundkuppel dem Pantheon in Rom nachgebildet wurde. Hier sind besonders die Wandmalereien hervorzuheben, die Szenen aus dem Leben Christi darstellen.

Salinen Gozo

 

GOZO - HEILE WELT UND WALLFAHRSTORT

 

In nur 20min erreicht die Fähre die Nachbarinsel Gozo. Auf dem Tafelberg in der Inselmitte liegt die Zitadelle von Victoria. Ein Bummel durch die schattigen Gassen führt zur Kathedrale Santa Marija. Hier wird das perspektivische Deckengemälde von Antonio Manuele den Besucher in Erstaunen versetzen, denn es täuscht eine nicht vorhandene Kuppel vor. Außerhalb der Festung hat sich neben kleinen Läden und Cafés die Multivisionshow „Gozo 360“ etabliert, die in bewegten Bildern dem Besucher die Geschichte Gozos nahe bringt. Die Wallfahrtskirche Ta’Pinu: Dieser wundervolle Ort ist durch die Marienerscheinung im Jahre 1883 zum Ziel vieler Pilger geworden, der berühmteste Besucher jedoch war Papst Johannes Paul II. Das Innere der Basilika besticht durch Mosaike, bunte Glasfenster und zahlreiche Votivgaben. Der gegenüber liegende Prozessionsweg ist mit lebensgroßen Marmorstatuen gesäumt und endet an der kleinen Kapelle und dem Versammlungsplatz des Amphietheaters. Einen besonders schönen Naturflecken Qbajjar, finden wir an den Salzpfannen aus der Römerzeit. Bis heute werden sie genutzt und das Salz zwischen Juni und September geerntet. Das gewonnene Salz ist mild und leicht löslich und kann auch vor Ort erworben werden. Bereits die Römer haben die Bucht von Xlendi schon zum Schutz aufgesucht. Obwohl oberhalb der Bucht die St. Andreas Statue thront, haben viele Schiffe am Riff inmitten der Bucht ihr Ende gefunden.

 

Fort St Angelo

 

DIE DREI STÄDTE - SITZ DER RÖMISCHEN INQUISITION

 

Birgu – auch Vittoriosa genannt – war erstes Hauptquartier der Ritter um 1530. Die üppig ausgestattete Kirche St. Lawrence aus dem 11. Jh. diente den Rittern als Ordenskirche. Im Inquisitoren Palast ist auch heute noch ein Hauch der Qualen zu fühlen. Man kann die Zellen besichtigen und einen Blick auf die Wappensammlung der 62 Inquisitoren auf Malta werfen. Die Geschichte der Inquisition in Malta ist eng mit der Ära der Ritter verbunden und diente vielen Inquisitoren als Sprungbrett für ihre Karriere auf dem Weg zum höchsten Kirchenamt, Papst zu werden. Vom Senglea Point aus haben wir einen weitschweifenden Blick auf die imposanten Befestigungsanlagen des Fort St. Angelo, auf die 3 Hafenstädte und auf Valletta. Am Wachtturm sind Auge und Ohr eingraviert – Symbole, die die Wachsamkeit auf den Hafen symbolisieren. Danach ist folgender Besuch möglich:. Entweder: Eine Fahrt mit dem Maltesischen Dghajsa über den Grand Harbour bietet die beste Gelegenheit, die Befestigungsmauern, die antiken Bauwerke Valletta’s und die Drei alten Städte vom Wasser aus zu betrachten. Einen Besuch verdient auch der kürzlich restaurierte Msida Bastions Garten & sein Friedhof, auf der St. Philips Befestigungsanlage von Floriana. Umgeben von Pinien, Zypressen und Olivenbäumen gibt es einen wunderschönen Blick auf den Yachthafen Masamxett. Oder: Eine Schifffahrt durch den Marsamxetto (Yachthafen) und den Grand Harbour in Valletta, den größten Naturhafen im Mittelmeerraum. Das Schiff besucht alle kleinen Buchten und die Befestigungsmauern, die antiken Bauwerke Vallettas und die Drei alten Städte ermöglichen vom Wasser aus einen neuen Blickwinkel auf die Historie

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Preise und Termine bitte anfragen per Email an info@maltadirekt.de oder Telefon Gruppenabteilung 06196-5869700

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13.11.2017, Frank Seebald

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