| Begegnungen mit Riesenbarschen und Papageienfischen |
Die Maltesischen Inseln, eines der schönsten Tauchziele im Mittelmeer, bieten Anfängern und Fortgeschrittenen sowie begeisterten Unterwasserfotografen ein ideales Revier. Mit seinen Felsküsten und dem klaren Wasser gilt das maltesische Archipel als ideales Tauchrevier. Die Tauchspots sind leicht zugänglich und auf Grund der kurzen Distanzen schnell zu erreichen. Alle drei Inseln bieten ausgezeichnete, einzigartige Taucherlebnisse mit Riffen, Höhlen und Wracks, die das Tauchrevier zu einem der interessantesten des Mittelmeeres machen.
Der weithin steinige Meeresgrund und die minimalen Gezeiten garantieren auch in grösseren Meerestiefen ausgezeichnete Unterwassersicht, was Malta zum optimalen Revier für Einsteiger und Anfänger macht. Für Fortgeschrittene gibt es verschiedene Tauchstellen, die mit archäologischen Artefakten aus dem 2. Weltkrieg oder sogar aus der Römerzeit aufwarten.
Die Wassertiefe variiert vom seichten 12m tiefen Ghar Lapsi bis zum Laternenpunkt, wo ein Unterwassertunnel die Taucher bis weit über 50 m in die Tiefe hinunterführt.
Das Zusammentreffen von Klippen, Höhlen, Schiffswracks und Felsbänken, von sandigen und felsigen Meeresböden hat zur Folge, dass Flora und Fauna in den maltesischen Gewässern äußerst vielfältig sind. Es ist unmöglich, sie alle aufzuführen. Die Wracks haben in jüngerer Zeit als künstliche Riff-Lebensräume vielen Arten eine neue Heimat gegeben, was sie zu hervorragenden Tauchplätzen macht.
Die Arten, die man normalerweise sieht, sind Zackenbarsche, Stachelmakrelen, verschiedene Brassenarten, Kraken, Tintenfische, fliegende Fische, Knurrhähne, Stachelrochen, Schattenfische, Dorsche, Meerbarben, Papageienfische und hin und wieder eine Muräne. Die felsigen Strukturen der Unterwasserküste bieten auch Aalen ideale Lebensbedingungen, doch zu sehen sind sie fast nur bei Nachttauchgängen.
Die Chance, großen Raubfischen zu begegnen, ist sehr gering. Hin und wieder bekommt man Thunfische, Delphine und Bonitos zu Gesicht; allerdings trifft man diese großen Fische eher im Winter an. Dann suchen sie, vom warmen Wasser angezogen, die Nähe der Küste.
Gelegentlich wird der John Dory gesichtet - auch er vor allem im Winter, da er normalerweise in größeren Tiefen lebt. Korallen findet man an Felsbögen, Riffs und Höhlen. Sie glühen in wunderbaren Orange- und Rosatönen und sind vor allem bei Nacht hervorragend zu fotografieren.
Einige Meeresbewohner mit gefährlichen, möglicherweise giftigen Borsten und Stacheln darf man nur betrachten und keinesfalls berühren. Seien Sie auf der Hut vor dem Skorpionfisch, vor Borstenwürmern, Seeigeln und dem Stachelrochen. Wenn Sie auf eines dieser Tiere treten oder es versehentlich berühren, suchen Sie einen Arzt auf. Von Ihrem Alter und Ihrer allgemeinen körperlichen Verfassung hängt es ab, wie gut Sie die Verletzung verkraften.
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| Diving Sommer 2010 |
| Kurse | | | | | | | Nautic Team Gozo(deutschsprachig) | SPO Comino Diving Center | | Schnuppertauchen | | 49,-€ | | | PADI Open Water Diver 5 Tage/6 Tauchgänge | | 345,- | | 1 Tauchgang inkl.Flasche,Luft,Blei,Transfer Tauchbegleitung | | 32,-€ | | | 6 Tauchgänge | | 169,-€ | |
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| Vor dem Tauchgang |
Wer tauchen möchte, muss sich zuvor bei einem Tauchzentrum anmelden. Hierzu ist ein Fragebogen mit persönlichen Angaben auszufüllen; außerdem müssen Qualifikationsnachweise vorgelegt werden (außer bei Personen, die einen PADI Open-Water- oder ähnlichen Kurs bzw. einen Schnupperkurs besuchen). Minderjährige benötigen die schriftliche Zustimmung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten.
Wer sich bei einem Tauchzentrum anmeldet, muss einen medizinischen Fragebogen zur Darlegung seiner Tauchfähigkeit ausfüllen. Unabhängig von den Antworten ist in Zweifelsfällen durch einen Arzt ein vollständiger medinischer Test durchzuführen. Der Arzt muss in diesen Fällen vor Tauchbeginn eine schriftliche Genehmigung erteilen.
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